Ausgewählte Case Studies
Ein Auszug aus den Projekten, die wir mit Investoren, Fachplanern und Betreibern umgesetzt haben. Jeder Case dokumentiert den Ausgangspunkt, den Eingriff und das messbare Ergebnis — ohne Buzzwords, mit Kennzahlen.
Menü-Engineering hebt den AOV um 11 %
Preisarchitektur, Platzierung und Deckungsbeitrags-Analyse brachten dem Betreiber ohne Mehrpersonal, ohne neue Speisekarte und ohne Preisanhebung einen Anstieg des durchschnittlichen Bestellwerts um 11 % in acht Wochen.
HACCP digital halbiert die Audit-Zeit
Umstellung von Papier-Checklisten auf ein digitales HACCP-System senkte die Zeit für interne und externe Audits um 50 %. Zusätzlich deckte das neue Dashboard zwei wiederkehrende Temperatur-Abweichungen auf, die vorher im Bauchgefühl untergingen.
Peak-Glättung senkt die Remake-Rate um 38 %
Durch zeitversetzte Bestellannahme, Pre-Batching und sauberes Expediting-Layout fielen in der Mittagsspitze 38 % weniger Remakes an. Gleichzeitig sank die mediane Ticketzeit um 2:40 Minuten.
Lieferanten-Switch spart 7 % TCO ohne Qualitätsverlust
Ein strukturierter Wechsel mit Blindtest-Panel, Lieferzeitfenster-Audit und 60-Tage-Pilot reduzierte die Gesamtkosten der relevanten Warengruppe um 7 % — ohne spürbare Auswirkung auf Geschmack oder Gästefeedback.
Capex → Opex: Gerätepool senkt das Ramp-Up-Risiko
Der Umstieg auf einen flexiblen Gerätepool (Küchentechnik, Kasse, Thermoboxen) verwandelte eine starre Einmalinvestition in eine skalierbare Opex-Struktur. Resultat: schneller Ramp-up, weniger Kapitalbindung, geringeres Downside-Risiko.
Alle Cases im Detail finden Sie im artichoc Magazin unter der Kategorie Case Insights. Für eine vertrauliche Projekt-Referenz mit Namen und Kennzahlen sprechen Sie uns bitte über die Kontaktseite an.
Wie wir Referenzen aufbauen
Jedes Projekt beginnt mit einer datenbasierten Bestandsaufnahme: Wir messen Ticketzeiten, Stornoquoten, Wareneinsatz, Auslastung und Personalproduktivität — bevor eine Empfehlung ausgesprochen wird. Erst nach dieser Diagnose entstehen Hebel und Maßnahmen, die gemeinsam mit dem Betrieb umgesetzt und messbar nachverfolgt werden. Auf diese Weise entstehen Referenzen, deren Effekte sich auch noch sechs oder zwölf Monate nach Projektende belegen lassen.
In diesen Bereichen haben wir Erfahrung
- Systemgastronomie und Filialbetriebe — Rollout, Standardisierung, Multi-Site-Steuerung
- Hotelgastronomie — F&B-Outlets, Bankett, Frühstück, Roomservice
- Catering und Großküchen — HACCP-Digitalisierung, Mengenplanung, Kühlkette
- Ghost Kitchens und Delivery-Brands — Standortlogik, Unit Economics, Plattformsteuerung
- Gastronomie-Investoren und Family Offices — Due Diligence, Value-Creation-Plan, Beteiligungs-Reporting
Häufige Fragen zu unseren Referenzen
Warum sind die Cases anonymisiert?
Verträge mit Investoren und Betreibern enthalten in der Regel Geheimhaltungsvereinbarungen. Wir veröffentlichen die Methodik und die Kennzahlen, nennen den Auftraggeber jedoch nur nach ausdrücklicher Freigabe — auf Anfrage stellen wir vertrauliche Referenzen mit Namen und Detail-KPIs bereit.
Wie messen wir den Projekterfolg?
KPIs werden vor Projektstart definiert: AOV, Deckungsbeitrag pro Ticket, Ticketzeit-Median, Remake-Rate, TCO oder Ramp-up-Geschwindigkeit. Vorher- und Nachher-Werte werden über mindestens vier Wochen erhoben — keine Anekdoten, sondern reproduzierbare Zahlen, die einer betriebswirtschaftlichen Prüfung standhalten.
In welchem Zeitrahmen sind Ergebnisse sichtbar?
Quick-Wins zeigen sich häufig in vier bis acht Wochen — etwa Menü-Engineering oder Standard-Work in der Küche. Strukturelle Themen wie HACCP-Digitalisierung oder Lieferanten-Switch benötigen drei bis sechs Monate für belastbare Effekte. Für jedes Projekt definieren wir gemeinsam mit dem Auftraggeber realistische Meilensteine, an denen Fortschritt überprüfbar wird.
Können Referenzen auf andere Betriebsformen übertragen werden?
Die zugrunde liegende Methodik ist übertragbar — die konkreten Hebel müssen jedoch an Betriebsgröße, Konzept und Marktumfeld angepasst werden. Ein erfolgreiches Menü-Engineering aus der Systemgastronomie funktioniert nicht eins zu eins im A-la-carte-Restaurant; die Logik dahinter (Deckungsbeitrag, Platzierung, Preispsychologie) sehr wohl.